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Pharma-Hersteller per MSV3 direkt in die Apotheken-Warenwirtschaft bringen

MSV3.tiger macht geeignete Herstellerprodukte direkt aus der gewohnten Warenwirtschaft von Apotheken bestellbar – mit herstellerspezifischem Sortiment, Konditionen, Verfügbarkeit und strukturierter Auftragsübergabe.

MSV3-Anbindung prüfen

MSV3 für Hersteller · Direktbestellung · Apotheken-WaWi

MSV3 für Pharma-Hersteller: direkt aus Apotheken bestellbar werden

MSV3.tiger macht geeignete Herstellerprodukte direkt aus der gewohnten Warenwirtschaft von Apotheken bestellbar – mit herstellerspezifischem Sortiment, Konditionen, Verfügbarkeit und strukturierter Auftragsübergabe.

Der Hersteller erhält einen digitalen Direktbestellweg ohne zusätzliches Shop-Portal. tiger.PHARMA verbindet Apotheken-WaWi und MSV3 mit Produktdaten, Kundenfreigabe, Preislogik, ERP, Fulfillment und Rückmeldung. Der konkrete Prozess wird an Vertriebsmodell, Arzneimittelstatus und Lieferkette angepasst.

tiger.PHARMA Kompetenz

Themen, die wir beherrschen

MSV3.tiger und pharmabuyer.TIGER: zwei Seiten der Beschaffung

MSV3.tiger verbindet die Bestellannahme des Lieferanten mit dessen Systemen. pharmabuyer.TIGER unterstützt auf Einkaufsseite die wiederkehrende PZN-Suche und regelbasierte Beschaffung. Gemeinsam lassen sich Anfrage, Entscheidung, Auftrag und Rückmeldung strukturieren; die Systeme können auch unabhängig voneinander eingesetzt werden.

  • Lieferant: Apothekenbestellungen aus der Warenwirtschaft empfangen
  • Einkauf: freigegebene Lieferanten nach PZN, Menge und Verfügbarkeit abfragen
  • Gemeinsame Grundlage: eindeutige Kundenkonten, aktuelle Daten und dokumentierte Bestellregeln

MSV3 Version 1, Version 2 und MSV3 plus einordnen

Die Bezeichnung MSV3 allein beschreibt noch keine vollständige Kompatibilität. Warenwirtschaft, Lieferant und Dienstanbieter müssen dieselbe vereinbarte Version und die benötigten Funktionen unterstützen. MSV3 plus ist gesondert im Kontext der Hersteller- und Klinikversorgung zu betrachten. Eine allgemeine Nennung eines Softwarehauses ersetzt keinen Test der konkreten Installation.

  • Vor Projektstart Version, Endpunkt und Funktionsumfang erfassen
  • Kompatibilitätsmatrix mit Systemversion, Testdatum und Abnahmestatus führen
  • Lieferavis, Retouren und Begleitdokumente je Verfahren und Partner gesondert bestätigen

MSV3-Verfügbarkeitsabfrage ist noch keine Bestellung

Eine positive PZN-Anfrage beschreibt die Rückmeldung des angefragten Lieferanten zu diesem Zeitpunkt. Sie ist für sich genommen keine Reservierung. Zwischen Anfrage und Auftrag können sich Bestand, Kontingent oder Kundenfreigabe ändern. Deshalb werden angefragte, bestätigte und tatsächlich gelieferte Mengen getrennt ausgewertet.

  • Zeitpunkt, Lieferant und PZN bei jeder Rückmeldung erhalten
  • Unspezifische Lieferfähigkeit von bestätigter Menge und Liefertermin unterscheiden
  • Bei Engpässen erneut prüfen und offene Bestellungen berücksichtigen

MSV3-Funktionsumfang und ergänzende Daten sauber trennen

Für jedes Projekt entsteht eine Funktionsmatrix. Sie zeigt, welche Nachricht der MSV3-Endpunkt tatsächlich unterstützt, welche Informationen aus ERP oder Warenwirtschaft kommen und welche Folgeprozesse eine zusätzliche Schnittstelle benötigen. So bleiben technische Übertragung und kaufmännische Entscheidung nachvollziehbar.

    MSV3-Funktionsumfang und ergänzende Daten sauber trennen
    EbeneZuständigkeit im vereinbarten Projekt
    MSV3vereinbarte Anfrage-, Bestell-, Vertragsdaten- und Rückmeldefunktionen
    ERPPreisfindung, Kundenfreigabe, Kontingente und Abrechnung
    WMSReservierung, Kommissionierung und Versand
    Zusatzintegrationweitere Statusdaten, Dokumente und Auswertungen nach Vereinbarung

    Anwendungsszenario: Spezialgroßhandel digital bestellbar machen

    Illustratives Projektmodell, keine Kundenreferenz: Ein Spezialgroßhändler möchte telefonische Bestellungen reduzieren. Zuerst werden Kundenkonten, PZN-Sortiment und Bestandsquelle geklärt. Danach folgen Pilotapotheken, Fehlertests und der Abgleich der ersten Aufträge bis zum Versand. Eine Erfolgsaussage entsteht erst aus gemessenen Ergebnissen.

    • Ausgangslage: manuelle Erfassung und Rückfragen
    • Projekt: Gateway, Systemanbindung und Apotheken-Onboarding
    • Nachweis: Vergleich von Bearbeitungsaufwand, Fehlerquote und Nutzung

    Direktbestellung statt zusätzlichem Portal

    Apotheken können den Hersteller im gewohnten Beschaffungsprozess auswählen und freigegebene Produkte per MSV3 anfragen oder bestellen.

    • Bestellung direkt aus der Apotheken-WaWi
    • Kein zusätzlicher Shop-Login im Tagesgeschäft
    • PZN-basierte Produktauswahl
    • Strukturierte Antwort zu Menge und Lieferfähigkeit

    Herstellersortiment und Kundenzugang

    Nur freigegebene Kombinationen aus Produkt, Kunde, Liefergebiet und Vertriebsweg werden angeboten.

    • PZN, Status und Vertriebsfähigkeit prüfen
    • Apotheken und Betriebsstätten qualifizieren
    • Sortimente nach Kanal oder Kundengruppe steuern
    • Ausschlüsse und regulatorische Grenzen abbilden

    Preise, Aktionen und Konditionen

    MSV3.tiger kann herstellerspezifische Direktkonditionen in den Bestellprozess übernehmen.

    • Kundenspezifische Preise und Rabatte
    • Aktionszeiträume und Staffelregeln
    • Mindestmengen, Einheiten und Kontingente
    • Transparente Gültigkeit und Priorität der Regeln

    Fulfillment und Liefermodell

    Direktvertrieb, Logistikdienstleister oder Großhandel können als physische Erfüllung eingebunden werden.

    • Auftrag an Hersteller-ERP oder Fulfillment übergeben
    • GDP-geeigneten Lieferweg festlegen
    • Lieferavis, Status und Abweichung zurückführen
    • Retoure und Kundenservice zuordnen

    Pilot, Markteinführung und Skalierung

    Ein begrenzter Start mit ausgewählten Produkten und Apotheken reduziert Risiko und schafft belastbare Daten.

    • Business Case und Zielkundensegment
    • Pilotportfolio und Testapotheken
    • Erfolgskennzahlen für Aktivierung, Nutzung und Wiederbestellung
    • Stufenweiser Ausbau von Sortiment und Reichweite

    Ihr MSV3-Projekt konkret prüfen

    Für eine erste Einordnung genügen Ihre Rolle als Lieferant, Apotheke oder Kooperation, die eingesetzte Warenwirtschaft und das gewünschte Ziel. Im anschließenden Fachgespräch werden Schnittstellenumfang, Einführungsaufwand und ein passender Demonstrations- oder Pilotablauf abgestimmt.

    • MSV3-Anbindung prüfen: System, Sortiment und Zielapotheken nennen
    • White-Label-Demo anfragen: Marke, Mitgliederstruktur und gewünschte Funktionen beschreiben
    • PZN-Beschaffung automatisieren: Suchaufwand, Bezugsquellen und Freigaberegeln skizzieren

    Technische Quellen und Dokumentation

    FAQ

    Häufige Fragen

    Kann ein Hersteller über MSV3 direkt an Apotheken verkaufen?

    Technisch kann MSV3 die Direktbestellung abbilden. Ob das konkrete Vertriebs- und Liefermodell zulässig und sinnvoll ist, hängt unter anderem von Produkt, Erlaubnissen, Verträgen, Kundenqualifizierung und Lieferkette ab und wird projektspezifisch geprüft.

    Braucht die Apotheke ein neues Portal?

    Nein. Der zentrale Vorteil ist die Bestellung aus der bereits genutzten Apotheken-Warenwirtschaft. Zusätzliche Oberflächen sind nur für Sonderfunktionen erforderlich.

    Welche MSV3-Version benötigt meine Warenwirtschaft?

    Die Bezeichnung MSV3 allein beschreibt noch keine vollständige Kompatibilität. Warenwirtschaft, Lieferant und Dienstanbieter müssen dieselbe vereinbarte Version und die benötigten Funktionen unterstützen. MSV3 plus ist gesondert im Kontext der Hersteller- und Klinikversorgung zu betrachten. Eine allgemeine Nennung eines Softwarehauses ersetzt keinen Test der konkreten Installation.

    Reserviert eine MSV3-Verfügbarkeitsabfrage bereits Ware?

    Eine positive PZN-Anfrage beschreibt die Rückmeldung des angefragten Lieferanten zu diesem Zeitpunkt. Sie ist für sich genommen keine Reservierung. Zwischen Anfrage und Auftrag können sich Bestand, Kontingent oder Kundenfreigabe ändern. Deshalb werden angefragte, bestätigte und tatsächlich gelieferte Mengen getrennt ausgewertet.

    Welche Funktionen übernimmt MSV3 und welche das ERP?

    Für jedes Projekt entsteht eine Funktionsmatrix. Sie zeigt, welche Nachricht der MSV3-Endpunkt tatsächlich unterstützt, welche Informationen aus ERP oder Warenwirtschaft kommen und welche Folgeprozesse eine zusätzliche Schnittstelle benötigen. So bleiben technische Übertragung und kaufmännische Entscheidung nachvollziehbar.