Apotheken & Klinikapotheken
Beschaffung, Warenwirtschaft, Lieferantenverbindungen und sichere Einrichtung.
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Zentraler MSV3 Hub · tiger.PHARMA
Zuletzt aktualisiert: 9. September 2026
MSV3 (Medium Speed Version 3) verbindet Apotheken-Warenwirtschaften mit pharmazeutischen Lieferanten. Der zentrale tiger.PHARMA Hub erklärt Bestellprozess, Verfügbarkeitsabfrage, Zugangsdaten, Anbieterwahl, ERP-/WMS-Integration, Direktbestellung, White Label und laufenden Betrieb – und führt zur jeweils passenden MSV3-Leistung.
MSV3-Projekt einordnen →MSV3
Wählen Sie die Perspektive, aus der MSV3 geplant, integriert oder betrieben werden soll.
Beschaffung, Warenwirtschaft, Lieferantenverbindungen und sichere Einrichtung.
Zielgruppe öffnen →MSV3-Server, Gateway, ERP/WMS, Auftragsannahme und Apotheken-Onboarding.
Zielgruppe öffnen →Direktbestellung, ERP-/Auftragsintegration, White Label und Managed Service.
Zielgruppe öffnen →Zentrale Konditions-, Sortiments- und Lieferantenlogik für Mitgliedsapotheken.
Zielgruppe öffnen →Skalierbare Beschaffung, Verfügbarkeit, Bestands- und Auftragsdaten.
Zielgruppe öffnen →PZN, Produkt-, Preis-, Konditions- und Bestandsdaten als Antwortgrundlage.
Zielgruppe öffnen →MSV3 · Schnittstelle · Server · Gateway · Apotheke
MSV3 ist nicht nur eine technische Schnittstelle. Ein belastbarer Prozess verbindet Apotheke, Lieferant, Artikel- und Kundendaten, Preise und Konditionen, Bestand, Auftrag, Logistik, Rückmeldung, Support und Verantwortlichkeiten. Der Hub grenzt diese Ebenen voneinander ab, damit Interessenten direkt zur richtigen Lösung gelangen.
tiger.PHARMA Kompetenz
MSV3 steht für Medium Speed Version 3. Das internetbasierte Bestellverfahren wurde für automatisierte Vorgänge zwischen Apotheken und pharmazeutischen Lieferanten entwickelt. Die Apotheke arbeitet in ihrer gewohnten Warenwirtschaft; Anfrage, Bestellung und Antwort werden strukturiert übertragen. Auch Hersteller und Speziallieferanten können darüber Direktbestellungen ermöglichen.
Für die Apotheke ist MSV3 vor allem ein Beschaffungsweg. Entscheidend sind nicht möglichst viele Zugangsdaten, sondern stabile Lieferantenverbindungen, verständliche Rückmeldungen und eine Einbindung in Disposition, Wareneingang und Ausnahmen. Vor dem Rollout wird geprüft, ob das eingesetzte Apothekensoftwaresystem den benötigten Funktionsumfang unterstützt.
Großhändler benötigen auf Lieferantenseite mehr als einen erreichbaren Endpunkt. Kundennummern, Lieferadressen, Sortiment, Preise, Konditionen, Verfügbarkeit, Auftragsannahme, Sperren, Teillieferungen und Logistik müssen aus den führenden Systemen konsistent beantwortet werden.
Konkrete MSV3.tiger Gateway-Leistung für Bestellannahme, Verfügbarkeit, Preise und strukturierte Rückmeldung. MSV3 Gateway für Pharma-Großhandel →
Aufträge, Artikel, Kunden, Bestände, Lager und Versand technisch belastbar verbinden. MSV3 ERP- & WMS-Integration →
Zugänge, Freischaltung, Tests, Monitoring, Support und Rollout an Apotheken steuern. MSV3 Betrieb & Apotheken-Onboarding →
Hersteller können Apotheken eine Direktbestellung aus der vorhandenen Warenwirtschaft anbieten. Dafür müssen Bestellberechtigung, Kundenstamm, PZN-Sortiment, Preis- und Konditionslogik, Kontingente, Auftragsannahme, Fulfillment und Rückmeldung zusammenpassen. MSV3 ist dabei der Bestellkanal, nicht das gesamte Vertriebsmodell.
Direktbestellungen aus Apotheken-Warenwirtschaften als Herstellerkanal aufbauen. MSV3 für Pharma-Hersteller →
MSV3-Bestellungen in ERP, Order Management, Logistik und Faktura überführen. MSV3 ERP- & Auftragsintegration für Hersteller →
MSV3-Infrastruktur unter eigener Marke mit klarer Betriebs- und Supportverantwortung bereitstellen. MSV3 White Label & Managed Service →
Die Begriffe werden häufig vermischt. Der Client sitzt typischerweise auf der anfragenden Seite, etwa in der Apotheken-Warenwirtschaft. Der MSV3-Server nimmt Anfragen für den Lieferanten an. Ein Gateway übersetzt und steuert zwischen MSV3 und internen Systemen. APIs oder Dateien können anschließend ERP, WMS, PIM, OMS oder CRM anbinden.
| Begriff | Aufgabe | Typischer Nutzer | Abgrenzung |
|---|---|---|---|
| MSV3 Client | Anfrage und Bestellung senden | Apotheke / Klinikapotheke | Teil der Warenwirtschaft oder Beschaffungslösung |
| MSV3 Server | Nachrichten empfangen und beantworten | Großhandel / Hersteller | Stellt den MSV3-Dienst bereit |
| MSV3 Gateway | MSV3 mit Quellsystemen und Regeln verbinden | Lieferant / Plattform | Orchestriert mehr als einen Endpunkt |
| API / EDI | Systeme und weitere Dokumente integrieren | IT / ERP / Logistik | Ergänzt MSV3, ersetzt die Suchintention nicht automatisch |
Ein sinnvoller Anbieter-Vergleich beginnt mit dem Betriebsmodell. Manche Angebote stellen nur eine Client-Funktion bereit, andere einen MSV3-Server, eine ERP-/SAP-Integration oder ein vollständiges Gateway mit Onboarding und Managed Service. Verglichen werden deshalb konkrete Fähigkeiten und Verantwortlichkeiten statt bloßer Produktnamen.
| Prüffeld | Zu klären | Nachweis |
|---|---|---|
| Kompatibilität | Welche Systeme und Nachrichten werden wirklich unterstützt? | Schnittstellenmatrix und Testfall |
| Datenlogik | Woher kommen Artikel, Kunden, Preise und Bestand? | Feldmapping und Datenverantwortung |
| Betrieb | Wer überwacht, entstört und informiert? | SLA, Monitoring und Eskalation |
| Skalierung | Wie werden neue Apotheken und Mandanten angebunden? | Onboarding- und Rolloutprozess |
| Kosten | Welche einmaligen und laufenden Leistungen fallen an? | Abgegrenztes Leistungs- und Preismodell |
Die Einrichtung folgt einem kontrollierten Ablauf. Lieferbeziehung und Berechtigung werden geklärt, Kundennummer und Standort eindeutig zugeordnet, Zugangsdaten sicher bereitgestellt und der Endpunkt im Apothekensystem eingerichtet. Erst nach definierten Testfällen wird produktiv geschaltet.
Zugänge, Freischaltung, Tests, Monitoring, Support und Rollout an Apotheken steuern. MSV3 Betrieb & Apotheken-Onboarding →
Die Qualität der MSV3-Antwort hängt von den führenden Daten ab. PZN, Artikelstatus, verkaufsfähiger Bestand, kundenspezifischer Preis, Rabatt, Kontingent, Mindestmenge, Sperre und Lieferzeit müssen regelbasiert zusammengeführt werden. Unklare Daten erzeugen trotz technisch erfolgreicher Schnittstelle falsche Erwartungen.
Hinter dem MSV3-Endpunkt beginnt die eigentliche Integration. Bestellungen müssen validiert, einem Kunden und Auftrag zugeordnet, kaufmännisch geprüft und an Lager oder Fulfillment übergeben werden. Rückmeldungen dürfen nicht aus einem veralteten Nebenbestand entstehen.
Aufträge, Artikel, Kunden, Bestände, Lager und Versand technisch belastbar verbinden. MSV3 ERP- & WMS-Integration →
MSV3-Bestellungen in ERP, Order Management, Logistik und Faktura überführen. MSV3 ERP- & Auftragsintegration für Hersteller →
Ein White-Label-Modell stellt den MSV3-Dienst unter der Marke des Großhändlers oder Herstellers bereit. Managed Service beschreibt zusätzlich den vereinbarten Betrieb. Beides benötigt klare Grenzen: Marke, Datenhoheit, Hosting, Support, Release, Incident, Apothekenkommunikation und Änderungsfreigabe.
MSV3-Infrastruktur unter eigener Marke mit klarer Betriebs- und Supportverantwortung bereitstellen. MSV3 White Label & Managed Service →
tiger.PHARMA verbindet pharmazeutische Praxis und technische Umsetzung. Das Projekt startet mit Zielgruppen, Sortiment, Systemen, Daten und Verantwortung; danach folgen Architektur, Mapping, Test, Pilot, Rollout und Betrieb. Eine pauschale Zusage ohne System- und Prozessprüfung wäre nicht belastbar.
FAQ
MSV3 bedeutet Medium Speed Version 3 und bezeichnet ein internetbasiertes Bestellverfahren zwischen Apotheken-Warenwirtschaften und pharmazeutischen Lieferanten. Es überträgt strukturierte Anfragen, Bestellungen und die jeweils unterstützten Rückmeldungen.
Schnittstelle ist der Oberbegriff für die Verbindung. Der Client sendet aus der Apotheke, der Server nimmt auf Lieferantenseite an. Ein Gateway verbindet MSV3 zusätzlich mit ERP, WMS, OMS, Datenquellen und Geschäftsregeln.
Apotheke und Lieferant klären Lieferbeziehung, Kundennummer, Standort und Berechtigung. Danach werden Zugangsdaten sicher bereitgestellt, der Endpunkt in der Warenwirtschaft eingerichtet und Verfügbarkeit, Bestellung sowie Ausnahmefälle getestet.
MSV3 ist in vielen Apotheken-Warenwirtschaften verfügbar; der konkrete Funktionsumfang kann jedoch je Anbieter und Version abweichen. Vor einer Zusage werden System, Version, gewünschte Nachrichten und Lieferant geprüft.
Ja. Dafür benötigen sie neben dem MSV3-Endpunkt einen abgestimmten Prozess für Kundenberechtigung, Sortiment, Preise, Bestand oder Kontingente, Auftrag, Fulfillment und Rückmeldung.
Die Kosten hängen von Client oder Server, Anzahl der Systeme und Mandanten, erforderlichem Mapping, Funktionsumfang, Hosting, Support und Onboarding ab. Ein belastbares Angebot folgt deshalb erst nach einem abgegrenzten Projektbriefing.
Nein. MSV3 adressiert den pharmazeutischen Bestellprozess mit Apotheken. EDI und REST APIs sind allgemeinere Integrationsformen und können MSV3 hinter dem Gateway ergänzen, etwa für ERP, Lager, Status oder weitere Dokumente.
Je nach Vertrag gehören Erreichbarkeit, Monitoring, Protokollierung, Fehleranalyse, Support, Releases, Sicherheitsmaßnahmen, Onboarding und ein dokumentierter Fallback dazu. Verantwortlichkeiten und Servicezeiten müssen ausdrücklich vereinbart werden.