Pharma data · tiger.PHARMA

Data Management & Smart Sourcing

Produkt-, Markt- und Einkaufsdaten in Entscheidungen übersetzen – präzise, schnell und operativ nutzbar.

Herausforderung besprechen
Datenanalystin mit Arzneimittel-, Einkaufs- und Logistik-Dashboards

Pharma-Daten · Preisdaten · Price Intelligence · Smart Sourcing

Pharma Data Management, Preisdaten und Smart Sourcing

Belastbare Pharma- und Preisdaten machen Einkauf, Verkauf, Sortimentssteuerung, Marktzugang und Lieferfähigkeit messbar – für Rx, Non-Rx, Spezialsortimente und internationale Märkte.

tiger.PHARMA verbindet Produkt-, Einkaufs-, Verkaufs-, Retail-, Endkunden-, Rabatt-, Verfügbarkeits- und Versorgungsdaten aus Apotheke, Großhandel, Hersteller, Logistik und digitalen Kanälen. Daraus entstehen entscheidungsfähige Preis-Benchmarks, Margenmodelle und Beschaffungsregeln – vom einzelnen PZN-Datensatz bis zum länderübergreifenden Pharma-Pricing-Dashboard.

Produkt- und Stammdaten

PZN-, Preis-, Status-, Packungs- und Logistikmerkmale werden strukturiert, validiert und für relevante Zielsysteme bereitgestellt.

  • IFA- und PZN-Datenmanagement
  • Datenvalidierung und Dublettenprüfung
  • Preis-, Status- und Packungsänderungen
  • Synchronisation mit Warenwirtschaft und Plattform

Einkaufspreise und realisierte Rabatte

Listenpreis, Rechnungspreis und tatsächlich realisierter Net-Net-Einkauf werden getrennt ausgewertet. Statt eines pauschalen angeblich marktüblichen Prozentsatzes entstehen aktuelle Vergleichskorridore nach Produkt, Volumen, Kanal, Lieferant und Leistungsumfang.

  • Einkaufs-, Rechnungs- und Net-Net-Preis je PZN oder Produkt
  • Rabatt, Skonto, Bonus, Gebühren, Zahlungsziel und Retourenwirkung
  • Benchmark mit Median, Perzentilen und belastbarer Vergleichsgruppe
  • Lieferfähigkeit, Bestandsrisiko und Prozesskosten im Gesamtertrag

Verkaufspreise, Retail und Endkundenpreise

Verkaufspreise werden vom Herstellerabgabepreis über Großhandel und Retail bis zum tatsächlich erzielten Endkundenpreis modelliert. Rx und Non-Rx bleiben dabei fachlich und regulatorisch klar getrennt.

  • Rx-Preisbestandteile, Erstattung und vertragliche Konditionen
  • Non-Rx-Preise in Vor-Ort-Apotheke, E-Pharmacy und Marktplatz
  • Aktionspreis, Versandkosten, Warenkorb- und Kanalwirkung
  • Preisindex, Deckungsbeitrag und Marge nach Produktgruppe

Spezialsortimente und Hochpreiser

Für Specialty Pharma, Kühlware, Biologika, Orphan Drugs, Importe und weitere Spezialsortimente werden Preis, Finanzierung, Verfügbarkeit und Servicekosten gemeinsam bewertet.

  • Hochpreiser- und Working-Capital-Modell
  • Kühlkette, Handling, Versicherung und Verwurf
  • Kontingente, seltene Nachfrage und Beschaffungsrisiko
  • Nettoertrag nach Logistik- und Servicekosten

Internationale Pharma-Preismodelle

Ein länderspezifischer Pricing Layer normalisiert Preise und Konditionen für internationale Vergleiche und Markteintrittsentscheidungen.

  • Herstellerabgabe-, Großhandels-, Retail- und Endkundenebene
  • Währung, Wechselkurs, Umsatzsteuer und lokale Preisregeln
  • Erstattung, Referenzpreise, Ausschreibungen und regulierte Margen
  • Kanal-, Logistik- und Compliance-Kosten je Land

APIs und Systemintegration

Daten werden per API, MSV3, ADAS oder strukturiertem Dateiaustausch in operative Prozesse und bestehende Systeme eingebunden.

  • API-Design und Plattformintegration
  • MSV3- und ADAS-nahe Workflows
  • Datenmapping und Qualitätsregeln
  • Monitoring, Fehlerhandling und Aktualisierung

Versorgungsanalysen und Public Affairs

Produktdaten werden zu regionalen Engpassbildern, Markttrends und nachvollziehbaren Handlungsszenarien verdichtet.

  • Versorgungskarten und Dashboards
  • Analysen nach Region, Indikation und Produktgruppe
  • Charts, Reports und datenbasierte Briefings
  • Grundlagen für Konsultationen und Fachdialoge

FAQ

Häufige Fragen

Welche Rabatte sind im Pharmamarkt marktüblich?

Einen universell marktüblichen Rabatt gibt es nicht. Rx oder Non-Rx, Produktgruppe, Volumen, Kanal, Lieferfähigkeit, Zahlungsziel, Serviceumfang, Vertragsmodell und Rechtsrahmen verändern den realisierbaren Wert. tiger.PHARMA bildet deshalb aktuelle Vergleichskorridore mit Median und Perzentilen und berechnet den tatsächlich realisierten Net-Net-Effekt.

Wie werden Rx- und Non-Rx-Preisdaten unterschieden?

Im Rx-Bereich werden regulierte, erstattungsbezogene und vertragliche Preisbestandteile getrennt abgebildet. Im Non-Rx-Bereich werden frei gebildete Retail- und Endkundenpreise, Aktionen, Onlinepreise, Versandkosten, Kanalwirkung und Deckungsbeitrag analysiert. Beide Modelle werden nicht vermischt.

Welche Preise werden für Einkauf und Verkauf erfasst?

Je nach Datenzugang gehören Listen- und Herstellerabgabepreise, Großhandels- und Apothekeneinkaufspreise, Rechnungspreise, Rabatte, Skonti, Boni, Gebühren, Verkaufspreise, Retail- und Endkundenpreise sowie der realisierte Nettoerlös dazu.

Wie funktionieren internationale Pharma-Preismodelle?

Jedes Land erhält eine eigene Preis-Wasserfalllogik. Währung, Wechselkurs, Umsatzsteuer, regulierte Aufschläge, Erstattung, Referenzpreise, Ausschreibungen, Rabatte, Kanalstruktur sowie Logistik- und Compliance-Kosten werden normalisiert. So lassen sich Länder vergleichen, ohne unterschiedliche Preisstufen fälschlich gleichzusetzen.

Wie werden Spezialsortimente bewertet?

Bei Hochpreisern, Biologika, Kühlware, Orphan Drugs, Importen und anderen Spezialsortimenten werden zusätzlich Finanzierung, Bestandsdauer, Kontingente, Verwurf, Kühlkette, Versicherung, Handling und Servicekosten in die Preis- und Margenrechnung einbezogen.

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