Was unterscheidet Smart Sourcing von klassischem Einkauf?
Smart Sourcing bewertet Bedarf, Kritikalität, Lieferfähigkeit, Qualität, Net-Net-Preis, Gebühren, Zahlungsziel, Verkaufspotenzial und Prozesskosten gemeinsam. Entscheidungen folgen dokumentierten Regeln und realen Leistungsdaten statt nur einer Konditionszahl.
Welche Rabatte sind bei Rx- und Non-Rx-Arzneimitteln marktüblich?
Das hängt von Rechtsrahmen, Produkt, Kanal, Volumen, Lieferant, Service und Marktsituation ab. tiger.PHARMA ermittelt aktuelle Vergleichskorridore und weist den realisierten Nettoeffekt aus. Ein pauschaler Prozentsatz wäre fachlich irreführend.
Wie werden Verkauf und Endkundenpreise integriert?
Für Non-Rx werden stationäre und digitale Retailpreise, Aktionen, Versandkosten, Warenkorb- und Kanalwirkung bis zum Endkundenpreis analysiert. Im Rx-Bereich bleiben gesetzliche, erstattungsbezogene und vertragliche Bestandteile klar getrennt.
Kann Smart Sourcing bei Lieferengpässen helfen?
Ja. Kritische Produkte, alternative qualifizierte Bezugswege, Kontingente und wiederkehrende Verfügbarkeitsabfragen werden vorbereitet. Pharmazeutische und regulatorische Entscheidungen bleiben bei den zuständigen Rollen.
Sind internationale Preismodelle möglich?
Ja. tiger.PHARMA modelliert nationale Preisstufen, Währungen, Steuern, regulierte Margen, Erstattung, Referenzpreise, Ausschreibungen, Rabatte, Kanäle und Logistikkosten in einer vergleichbaren Länderlogik.
Für wen eignet sich das Modell?
Für Vor-Ort-Apotheken, Filialverbünde, E-Pharmacy, Hersteller, Krankenhaus- und Spezialversorgung sowie pharmazeutische Großhändler, sofern Datenzugang, Rollen und erlaubte Beschaffungswege sauber geklärt sind.