
MSV3-Projekt anfragen: Systeme, Nachrichten und Betrieb abgrenzen
Für eine MSV3 Schnittstelle oder einen MSV3 Server klären wir zunächst Ihre Rolle als Apotheke, Großhändler oder Hersteller. Entscheidend sind die führenden Systeme für Artikel, Kunden, Preise und lieferfähigen Bestand. Bei SAP, Microsoft Dynamics oder einem anderen ERP prüfen wir gemeinsam die verfügbaren Anbindungen und den konkreten Integrationsumfang.
- ERP, Warenwirtschaft, Lageranbindung und vorhandene Schnittstellen
- Sortiment, Kundenlogik, benötigte Nachrichten und Rückmeldungen
- Bestellvolumen, Pilotpartner und Anforderungen an Support und Betrieb

Ergebnis und nächste Schritte: MSV3 ERP- & Auftragsintegration
Das Angebot trennt Einrichtung, Datenmapping, Test, Onboarding und laufenden Betrieb. Vereinbarte Abnahmekriterien decken auch Ablehnung, Teillieferung, Wiederholung und Fehlerbehandlung ab. So lassen sich MSV3 Anbieter nach nachvollziehbaren Leistungen vergleichen. Der Terminplan berücksichtigt zusätzlich die Einrichtung und Freigabe auf Seiten der beteiligten Warenwirtschaften.
Bestellanbindung, ERP-Integration und laufenden Betrieb abstimmen. MSV3 Schnittstelle und Server →
Feldmapping, Auftragsübergabe und fachliche Rückmeldungen spezifizieren. MSV3 ERP- und WMS-Integration →
Zugangsdaten, Pilot, Rollout und Supportwege festlegen. MSV3 Betrieb und Apotheken-Onboarding →

MSV3-Funktionsumfang und ergänzende Daten sauber trennen
Für jedes Projekt entsteht eine Funktionsmatrix. Sie zeigt, welche Nachricht der MSV3-Endpunkt tatsächlich unterstützt, welche Informationen aus ERP oder Warenwirtschaft kommen und welche Folgeprozesse eine zusätzliche Schnittstelle benötigen. So bleiben technische Übertragung und kaufmännische Entscheidung nachvollziehbar.

MSV3-Timeout: einen unklaren Auftrag sicher klären
Eine fehlende Antwort beweist nicht, dass beim Lieferanten kein Auftrag entstanden ist. Der Support muss deshalb zunächst Bestellreferenz, Übertragungszeitpunkt und bekannten Status abgleichen. Unkontrolliertes erneutes Bestellen kann zu Doppelaufträgen führen.
- Transportfehler, Authentifizierungsfehler und fachliche Ablehnung getrennt behandeln
- Wiederholungen mit stabiler Referenz und definierter Dublettenprüfung verarbeiten
- Unklare Aufträge in eine Klärungsliste mit Verantwortlichem übernehmen
- Wiederanlauf gegen ERP-Aufträge und Rückmeldungen abgleichen

PZN, Bestand und Kontingent: was wirklich bestellbar ist
Physischer Lagerbestand, freigegebener Bestand und für einen Kunden noch verfügbare Menge können auseinanderliegen. tiger.PHARMA strukturiert die Regeln, nach denen Quarantäne, Reservierungen, Kontingente und offene Aufträge in die Bestellentscheidung eingehen. Eine gute Schnittstelle beantwortet die Anfrage aus dem passenden führenden System.
- PZN-Zuordnung und Mengeneinheit vor Auftragsanlage prüfen
- Bestandsalter und Aktualisierungsintervall sichtbar machen
- Parallelbestellungen auf den letzten Bestand kontrolliert testen

Order-to-Cash-Prozess designen
Der Zielprozess beschreibt, welche Prüfung synchron erfolgt und welche Schritte nach der Bestellannahme folgen.
- Anfrage, Bestellung und Auftragsbestätigung trennen
- Kunden-, Kredit- und Lieferfreigaben festlegen
- Preisfindung und Steuerlogik anbinden
- Abrechnung, Zahlungsweg und Belegdaten berücksichtigen

Produkt- und Kundendaten beherrschen
PZN und Apothekenidentität werden mit den internen Stammdaten des Herstellers verbunden.
- PZN auf Material- oder Artikelnummer mappen
- Packung, Einheit und Status validieren
- Apotheke, Betriebsstätte und Lieferadresse zuordnen
- Dubletten, Sperren und fehlende Daten kontrolliert behandeln

Verfügbarkeit und Allokation
Die MSV3-Antwort muss die tatsächlich zusagbare Menge abbilden und darf interne Planung nicht mit freiem Bestand verwechseln.
- ATP, reservierten und gesperrten Bestand unterscheiden
- Kontingente nach Kunde, Region oder Zeitraum
- Teilmengen und Rückstand definieren
- Alternativen nur nach freigegebener Regel anbieten

3PL und Distribution integrieren
Bei ausgelagerter Logistik wird der Auftrags- und Statusfluss über klare Schnittstellen und SLA geführt.
- Auftragsübergabe an Lager oder Logistikpartner
- Pick-, Pack-, Versand- und Zustellstatus
- Fehler, Hold und manuelle Freigabe
- Qualitätsvereinbarung und Datenverantwortung

Nachrichten, Status und Wiederanlauf beherrschen
Jede Anfrage und Bestellung erhält eine eindeutige Referenz. Dubletten, Timeouts, asynchrone Statuswechsel und manuelle Eingriffe werden so verarbeitet, dass kein Auftrag unbemerkt verloren oder doppelt angelegt wird.
- Correlation-ID vom MSV3-Eingang bis zum ERP-Beleg
- Idempotente Verarbeitung und Dublettenprüfung
- Fehlerqueue, Verantwortlichkeit und Wiederanlauf
- Monitoring für Antwortzeit, Ablehnung und Statusdifferenz

Validierung und Betriebsfreigabe
Technik, kaufmännische Regeln und reale Lieferkette werden gemeinsam abgenommen.
- End-to-End-Tests mit Referenzaufträgen
- Grenzfälle für Preis, Menge, Sperre und Nichtverfügbarkeit
- Protokollierung und Abstimmung von Fehlern
- Go-live-Kriterien, Hypercare und Change-Verfahren

Ihr MSV3-Projekt konkret prüfen
Für eine erste Einordnung genügen Ihre Rolle als Lieferant, Apotheke oder Kooperation, die eingesetzte Warenwirtschaft und das gewünschte Ziel. Im anschließenden Fachgespräch werden Schnittstellenumfang, Einführungsaufwand und ein passender Demonstrations- oder Pilotablauf abgestimmt.
- MSV3-Anbindung prüfen: System, Sortiment und Zielapotheken nennen
- White-Label-Demo anfragen: Marke, Mitgliederstruktur und gewünschte Funktionen beschreiben
- PZN-Beschaffung automatisieren: Suchaufwand, Bezugsquellen und Freigaberegeln skizzieren