Welche Apotheken können verglichen werden?
Apotheken mit hinreichend ähnlicher Betriebsform, Größe, Standort- und Leistungsstruktur. Unterschiede werden dokumentiert und nicht durch einen pauschalen Gesamtwert verdeckt.
Welche Kennzahlen sind sinnvoll?
Typisch sind Rohertrag, Wareneinsatz, Bestand, Reichweite, Hochpreiser, Personal und ausgewählte Einkaufs- oder Prozesskennzahlen. Auswahl und Definition richten sich nach der Beratungsfrage.
Woher stammen Vergleichsdaten?
Aus freigegebenen Mandats-, Projekt- oder qualitätsgesicherten Referenzdaten. Quelle, Zeitraum, Stichprobe und Einschränkungen werden transparent ausgewiesen.
Wie wird Vertraulichkeit gesichert?
Mandatsdaten werden zweckgebunden verarbeitet und Vergleichswerte anonymisiert beziehungsweise aggregiert. Rückschlüsse auf einzelne Betriebe werden vermieden.
Ist Benchmarking eine Bewertung der Kanzleiarbeit?
Nein. Es ordnet operative Apothekenkennzahlen ein und liefert Hinweise für die Beratung; es bewertet weder Steuererklärungen noch Abschlussqualität.
Was folgt auf eine Abweichung?
Zuerst werden Datenqualität und strukturelle Ursachen geprüft. Erst danach werden vertiefende Analyse oder Maßnahmen empfohlen.