
Ausgangslage und Entscheidung
Zuerst wird geklärt, ob eine Einkaufskooperation, ein regionaler Apothekenverbund, eine Serviceplattform oder ein umfassenderes Kooperationsmodell entstehen soll. Dabei bleiben die fachliche Verantwortung und die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Mitgliedsapotheken sichtbar.
- Zielgruppe und Aufnahmebedingungen festlegen
- Mehrwert für Mitgliedsapotheken konkret beschreiben
- Zentrale und lokale Entscheidungen abgrenzen
- Kooperations-, Partner- und Erlösmodell vergleichen

Benötigte Daten und Unterlagen
Benötigt werden das geplante Organisationsmodell, Zielapotheken, bestehende Partner, mögliche Leistungen, Kostenannahmen und verfügbare Daten. Rechtliche, steuerliche und kartellrechtliche Fragen werden mit den dafür qualifizierten Beratern abgegrenzt.
- Mitgliederprofil und regionale Ausrichtung
- Entwurf des Leistungskatalogs und vorhandene Verträge
- Einkaufs-, Bestands- und Betriebsdaten im zulässigen Umfang
- Ressourcen für Zentrale, Support und Qualitätsmanagement

Vorgehen und Verantwortlichkeiten
Aus den Anforderungen entsteht ein prüfbarer Leistungskatalog. Für jede Leistung werden Empfänger, Liefergegenstand, Verantwortliche, Datenbasis, Servicelevel, Kosten und Erfolgskriterien beschrieben.
- Leistungen priorisieren und eindeutig abgrenzen
- Make-or-buy und Partnerbedarf bewerten
- Mitglieder-Onboarding und Supportprozess entwerfen
- Pilot, Messgrößen und Freigabegates festlegen

Ergebnis, Pilot und Rollout
Das Ergebnis ist kein abstraktes Konzept, sondern ein entscheidungsfähiges Betriebsmodell. Ein begrenzter Pilot zeigt, ob Nutzen, Aufwand, Datenqualität und Akzeptanz für einen Rollout ausreichen.
- Dokumentiertes Kooperations- und Leistungsmodell
- Wirtschaftliche und operative Entscheidungsgrundlage
- Pilotplan mit Verantwortlichen und Terminen
- Kriterien für Fortführung, Anpassung oder Stopp