Wann sollte eine Apotheke Krisenberatung einschalten?
Nicht erst bei Zahlungsunfähigkeit. Wiederkehrende Liquiditätsengpässe, sinkender Rohertrag, hohe Kapitalbindung, Personalausfälle, ungeklärte Vertretung oder operative Überlastung sind Gründe für einen frühen, vertraulichen Check.
Was passiert beim ersten Krisen-Check?
Wir strukturieren die Ausgangslage, identifizieren zeitkritische Risiken und legen die nächsten Entscheidungen fest. Das Ergebnis ist ein priorisierter Sofortplan mit Verantwortlichkeiten und realistischen Zeithorizonten.
Kann tiger.PHARMA den Apothekenbetrieb bei einem plötzlichen Inhaberausfall selbst übernehmen?
Ja. tiger.PHARMA verfügt selbst über approbierte Apotheker, die bei Erkrankung, Krankenhausaufenthalt, Unfall oder einem anderen akuten Ausfall extrem kurzfristig die pharmazeutische und operative Betriebsführung übernehmen können. Der konkrete Einsatz richtet sich nach Verfügbarkeit, persönlicher Eignung, Betriebserlaubnis, erforderlichen Vollmachten und der Abstimmung mit der zuständigen Behörde.
Wie schnell kann ein approbierter Apotheker von tiger.PHARMA übernehmen?
Bei akuter Gefährdung des Weiterbetriebs wird die Einsatzmöglichkeit sofort geprüft. Je nach Standort, Verfügbarkeit, Aufgabenprofil und behördlichen Voraussetzungen kann eine Übernahme extrem kurzfristig organisiert werden. Parallel werden Zugänge, Verantwortlichkeiten, Dienstplan, QMS und kritische Betriebsprozesse strukturiert übergeben.
Hilft tiger.PHARMA bei Erkrankung, Krankenhausaufenthalt oder Todesfall?
Ja. Neben der kurzfristigen Stellung eines approbierten Apothekers unterstützen wir die Organisation des notwendigen Weiterbetriebs, strukturieren Zugänge und Zuständigkeiten und koordinieren die nächsten Schritte. Bei einem Todesfall stimmen wir den Betrieb mit Angehörigen, Erben, Behörde sowie Rechts- und Steuerberatung ab.
Bezieht das Krisenmanagement Bank, Großhandel und Steuerberatung ein?
Ja, wenn Sie dies wünschen. Wir bereiten Zahlen, Szenarien und Maßnahmen so auf, dass Gespräche mit Finanzierungspartnern, Lieferanten, Steuer- und Rechtsberatung auf einer gemeinsamen Entscheidungsgrundlage geführt werden können.
Werden auch IT-, Cyber- und Versorgungsausfälle berücksichtigt?
Ja. Der Umfang kann neben wirtschaftlichen Krisen auch Warenwirtschaft, Telekommunikation, Strom, Kühlung, Gebäudeschäden, Lieferketten und andere betriebliche Unterbrechungen umfassen.
Ist die Beratung vertraulich?
Ja. Krisenmandate werden diskret behandelt und Informationen nur im vereinbarten Kreis genutzt. Vor der Einbindung weiterer Beteiligter werden Rollen, Zweck und Kommunikationsweg abgestimmt.
Was gehört in einen Notfallordner für Apotheken?
Ein praxistauglicher Notfallordner bündelt Schlüsselkontakte, Zugangs- und Vertretungsinformationen, Zahlungs- und Lohnprozesse, Lieferanten, IT, Versicherungen sowie QMS- und Wiederanlaufpläne. Rollen und Zugriffe sollten regelmäßig überprüft werden; rechtlich wirksame Vollmachten klären die zuständigen Fachberater.
Wie kann eine Apotheke nach dem Tod des Inhabers weiterbetrieben werden?
Das hängt vom Einzelfall und den regulatorischen Voraussetzungen ab. Sofort zu koordinieren sind Angehörige oder Erben, zuständige Behörde, fachliche Vertretung sowie Rechts- und Steuerberatung. Parallel werden Patientenversorgung, Team, Zugänge und Liquidität gesichert.
Wie schützt man die Apotheke während einer Scheidung oder eines familiären Konflikts?
Persönliche und betriebliche Entscheidungen werden klar getrennt, Vollmachten und Zugriffe dokumentiert und Liquidität sowie Unternehmenswert neutral betrachtet. Ein vertraulicher Kommunikationsplan schützt Team und Betrieb; rechtliche und steuerliche Fragen bleiben bei den jeweils befugten Beratern.