
Ihr Auftrag: Unterlagen und Prüfpunkte
Bei einem akuten Inhaberausfall oder einer betrieblichen Störung zählt zuerst ein belastbares Lagebild. Wer darf entscheiden, welche Aufgaben sind heute kritisch und welche Verpflichtungen sind kurzfristig fällig? Wir ordnen Personal, Versorgung und Liquidität nach Dringlichkeit.
- Aktuelle Betriebs- und Personalsituation
- Kritische Lieferungen und Zahlungsverpflichtungen
- Vertretungen, Ansprechpartner und Entscheidungsbefugnisse

Vom Prüfergebnis zur Umsetzung
Ein abgestimmter Sofortplan trennt dringende Maßnahmen von mittelfristiger Stabilisierung. Zuständigkeiten und Rückmeldetermine werden dokumentiert. Die Übernahme konkreter Aufgaben richtet sich nach Verfügbarkeit, Qualifikation und vereinbartem Mandat.
Unternehmensberatung für Apotheken: Einkaufskonditionen prüfen, digitales QMS umsetzen und Kauf oder Nachfolge vorbereiten. Mit pharmazeutischer Praxis. Apothekenberatung: Einkauf, digitales QMS & Nachfolge →

Der passende Einstieg
Nicht jede Lage braucht dieselbe Intensität. Der Einstieg wird an Dringlichkeit, Handlungsfähigkeit und Ziel angepasst – von der Vorsorge bis zur akuten Stabilisierung.
- Krisen- und Vorsorgecheck
- Akut-Check mit priorisiertem Sofortplan
- 30-/90-Tage-Stabilisierungsprogramm
- Kontinuierliches Krisen- und Umsetzungsmandat

Die ersten 60 Minuten bei einem akuten Ausfall
Bei einem plötzlichen Inhaber-, Personal-, Strom- oder IT-Ausfall wird zuerst geklärt, ob die Apotheke pharmazeutisch sicher weiterarbeiten kann. Ein griffbereiter Notfallordner verbindet Vertretung, Kontakte, Schlüsselprozesse und Entscheidungsrechte, ohne eine behördliche Einzelfallentscheidung vorwegzunehmen.
- Apothekenleitung, Vertretung und Erreichbarkeit verifizieren
- Abgabe, BtM, Kühlung, Rezeptur und Datensicherung priorisieren
- Behörde, Team, Großhandel, IT und Gebäudetechnik nach definierter Kette informieren
- Weiterbetrieb, eingeschränkten Betrieb oder geordnete Unterbrechung dokumentiert entscheiden

Akut-Check & Krisenfahrplan
Zu Beginn werden Risiken, Fristen und unmittelbare Abhängigkeiten sichtbar gemacht. Ein kompaktes Lagebild trennt Existenzkritisches von Wichtigem und ordnet jede Maßnahme einer verantwortlichen Person und einem Termin zu.
- Gesamtsituation und Krisenursachen bewerten
- Zahlungs-, Personal- und Versorgungsrisiken priorisieren
- Entscheidungs- und Eskalationswege festlegen
- Sofortplan für Tage, Wochen und Quartale erstellen

Liquidität, Ertrag & Finanzierung
Einkauf, Zahlungsströme, Warenlager und Kosten werden zu einer belastbaren Liquiditätssicht verbunden. So lassen sich Gespräche mit Bank, Großhandel, Steuerberatung und weiteren Partnern auf konkrete Zahlen stützen.
- Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsplanung
- Warenlager, Kapitalbindung und Konditionen prüfen
- Ergebnis- und Rohertragshebel priorisieren
- Unterlagen und Szenarien für Finanzierungsgespräche vorbereiten

Extrem kurzfristige Betriebsübernahme durch approbierte Apotheker
tiger.PHARMA verfügt selbst über approbierte Apotheker, die bei Krankheit, Unfall, Krankenhausaufenthalt, Todesfall oder einem plötzlichen Ausfall der Apothekenleitung extrem kurzfristig die pharmazeutische und operative Betriebsführung übernehmen können. Ziel ist, Patientenversorgung, Team, Arzneimittelbetrieb und wirtschaftliche Handlungsfähigkeit ohne vermeidbare Unterbrechung zu sichern.
- Kurzfristige Stellung eines approbierten Apothekers aus dem tiger.PHARMA Netzwerk
- Operative Übernahme der Apothekenleitung und Tagessteuerung
- Sofortige Stabilisierung von Dienstplan, Schlüsselaufgaben und Verantwortlichkeiten
- Sicherung von Abgabe, Rezeptur, BtM-, Kühlketten- und QMS-Prozessen
- Koordination mit zuständiger Behörde, Team, Großhandel und weiteren Partnern
- Geordnete Übergabe an Inhaber, dauerhafte Vertretung oder Nachfolge

Persönliche Krisen der Inhaber
Trennung, Scheidung, schwere Erkrankung, Krankenhausaufenthalt oder ein Todesfall treffen Familie und Unternehmen gleichzeitig. Wir schaffen in einer hochsensiblen Lage eine diskrete Arbeitsstruktur, damit Versorgung, Mitarbeitende und wirtschaftliche Werte geschützt bleiben und der notwendige Weiterbetrieb geordnet werden kann.
- Sofortige Handlungsfähigkeit bei Erkrankung oder Krankenhausaufenthalt
- Weiterbetrieb bei Tod der Inhaberin oder des Inhabers koordinieren
- Interessen von Familie, Erben und Apotheke strukturiert trennen
- Vertretung, Vollmachten und behördliche Anforderungen mit Fachpartnern klären
- Liquidität, Löhne, Einkauf und Versicherungen handlungsfähig halten
- Vertrauliche Kommunikation bei Trennung, Scheidung und familiären Konflikten

Versorgung, Technik & Betriebsunterbrechung
Lieferengpässe sind nur ein mögliches Szenario. Strom, Kühlung, IT, Cybervorfälle, Gebäudeschäden oder der Ausfall eines zentralen Partners können den Betrieb ebenso treffen.
- Alternative Beschaffungs- und Lieferwege
- Ausfall von Warenwirtschaft, Rechenzentrum oder Telekommunikation
- Strom-, Kühl-, Wasser- und Gebäudenotfälle
- Rückruf-, Quarantäne- und Wiederanlaufprozesse

Krisenkommunikation & Stakeholder
Unklare oder zu späte Kommunikation verschärft eine Krise. Wir erstellen eine belastbare Informations- und Entscheidungskette für Mitarbeitende, Banken, Lieferanten, Behörden und weitere Beteiligte.
- Stakeholder- und Kommunikationsmatrix
- Freigaben, Botschaften und Eskalationsstufen
- Koordination mit Steuer-, Rechts- und Finanzberatung
- Vertraulicher Umgang mit Team, Markt und Öffentlichkeit

QMS, Übungen & Krisenprävention
Ein Notfallplan muss in der Praxis auffindbar und anwendbar sein. Szenarien werden mit QMS, Schulung und regelmäßigen Übungen verbunden, damit die Organisation nicht erst im Ernstfall lernt.
- Business-Continuity- und Wiederanlaufplan
- Risikoanalyse und Frühwarnkennzahlen
- Tabletop-Übungen und Krisensimulation
- Nachbereitung, CAPA und jährlicher Review

Zukunftsoptionen & Umsetzung
Nach der Stabilisierung braucht es eine klare Entscheidung: Fortführung, Neupositionierung, Kooperation, Nachfolge oder geordnete Übergabe. tiger.PHARMA bereitet Optionen betriebswirtschaftlich vor und begleitet die Umsetzung mit den erforderlichen Fachpartnern.
- Geschäftsmodell und Standort neu bewerten
- Sanierungs- und Ergebnisprogramm umsetzen
- Kooperation, Verkauf oder Nachfolge vorbereiten
- Geordnete Übergabe bei fehlender Fortführungsperspektive