Was ist bei Pharma-Krisenkommunikation anders als bei klassischer PR?
Arzneimittelkrisen verbinden Patientensicherheit, Qualität, Versorgung, regulatorische Pflichten und Reputation. Aussagen müssen deshalb mit Produkt-, Qualitäts- und Versorgungsdaten sowie den zuständigen Fachrollen konsistent sein. Medienwirkung allein ist kein ausreichender Maßstab.
Welche Krisen begleitet tiger.PHARMA?
Typische Szenarien sind Lieferengpässe, Qualitätsmängel, Rückrufe, Temperaturabweichungen, Ausfälle von IT, Lager oder Logistik, Cybervorfälle, regulatorische Konflikte, kritische Medienlagen, Desinformation und der Ausfall von Schlüsselpersonen.
Was passiert in der ersten Stunde?
Fakten, Annahmen und offene Fragen werden getrennt, Betroffenheit und Risiko priorisiert, Krisenleitung und Freigaben festgelegt und eine erste interne Sprachregelung beziehungsweise ein Holding Statement vorbereitet. Externe Aussagen erfolgen erst auf einer angemessen verifizierten Grundlage.
Übernimmt tiger.PHARMA auch Pressearbeit und Sprecherbriefing?
Ja. Je nach Mandat gehören Q&A, Kernbotschaften, Statements, Interview- und Sprecherbriefings, Monitoring sowie die Koordination eingehender Anfragen dazu. Veröffentlichungen und Auftritte werden mit den benannten Verantwortlichen freigegeben.
Wie werden Behörden und rechtliche Fragen eingebunden?
Melde- und Informationswege werden mit den zuständigen Qualitäts-, Regulatory- und Unternehmensrollen abgestimmt. Rechtsverbindliche Bewertungen bleiben bei den jeweils befugten Rechtsberatern; tiger.PHARMA sorgt für die pharmazeutische Faktenbasis und einen dokumentierten Kommunikationsprozess.
Ist eine Vorbereitung möglich, bevor eine Krise eintritt?
Ja. Krisenhandbuch, Stakeholder- und Eskalationsmatrix, Szenarien, Statements, Dark-Site-Inhalte, Sprechertraining und Übungen verkürzen Reaktionszeiten und zeigen Lücken in Daten, Rollen und Freigaben frühzeitig.
Bietet tiger.PHARMA eine 24/7-Krisenhotline?
Erreichbarkeit, Bereitschaft und Reaktionszeiten werden für das konkrete Mandat und Risiko verbindlich vereinbart. Eine pauschale Rund-um-die-Uhr-Zusage ohne geklärte Rollen, Datenzugänge und Fachpartner wäre nicht belastbar.
Wie bleibt die Zusammenarbeit vertraulich?
Zugriff, Verteiler, Dokumentation und externe Kommunikation werden auf den erforderlichen Personenkreis begrenzt. Vertraulichkeit, Freigaben und die Einbindung weiterer Partner werden vorab vertraglich und organisatorisch geregelt.